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Zentrum -
Praxis
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Agenten-Basierte SimulationWie entstehen überparteiliche informelle Kommunikationsnetzwerke der Bundestags-abgeordneten basierend auf den einzelnen Mitgliedschaften der Abgeordneten in verschiedenen Vereinen, Institutionen, Verbänden, Unternehmen und Körperschaften/Anstalten? Entstehen diese Netzwerke zufällig?
Welche Parameter beeinflussen die Entstehung von solchen informellen Netzwerken? Wie stark wirken sich diese Strukturen auf die Kommunikation im Bundestag und in den Ausschüssen aus? Gibt es eine Möglichkeit den politischen Entscheidungsprozess zu simulieren und Regeln bzw. Parameter zu bestimmen, die diesen Vorgang beeinflussen oder steuern.Grundlegende Annahme für diese Arbeit ist, dass politische Entscheidungen nicht im Bundestag entstehen, sondern maßgeblich beeinflusst werden durch informelle Netzwerke, der darin stattfindenden Kommunikation und den dazugehörigen Informationsaustausch.
Es wird folglich angenommen, dass über die Mitgliedschaften von Abgeordneten in Institution wichtige politische Entscheidungen bereits gefällt bzw. beeinflusst werden können. Dadurch das sich Abgeordnete verschiedener Parteien in diesen Vereinen, Institutionen oder Verbänden treffen, können Gespräche, Diskussionen und Entscheidungen unabhängig vom parlamentarischen Alltagsgeschäft stattfinden und beeinflusst werden.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Struktur der informellen Netzwerke. Hierzu wird versucht die Netzwerke der einzelnen Ausschüsse anhand von typischen Netzwerkmaßen zu klassifizieren. Anhand dieser Einordnung werden die zwei unterschiedlichsten Ausschüsse genauer untersucht. Mittels einer Agenten-Basierten Simulation wird versucht die Struktur nachzubilden und den politischen Entscheidungsprozess in diesen Ausschüssen zu simulieren. Das Ziel dieser Arbeit ist ein besseres Verständnis für politische Entscheidungsprozesse in den jeweiligen Ausschüssen des Deutschen Bundestages basierend auf informellen Netzwerken. |
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